Licht unter dem Scheffel
Größe durch Bescheidenheit

Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne "ihr". Das ist einer der ironisch gemeinten Sätze aus Frida Nimmrich Spaßrepertoire. Spaß und Heiterkeit, diese Tugenden gehören zu Fridas persönlichen Eigenschaften. Hinter der Ironie des Eingangssatzes verbergen sich in der Tat grundlegende Merkmale ihrer Lebensphilosophie.

Bescheidenheit, sich nicht in den Vordergrund drängen, Engagement im Hintergrund: Diese und ähnliche Charakterhaltungen begünstigen die soziale Kompetenz. Gleichwohl sind sie dann hinderlich, wenn es um die Darstellung des eigenen Profils geht. Die Selbstdarstellung gehört zu den psychischen Grundbedürfnissen, wenn man so will. Es gefällt und schmeichelt uns Menschen, wenn wir gemocht werden und anerkannt sind.

Der Inhaberin dieser Präsentation würde es im Traum nicht einfallen, sich selbst im Internet darzustellen. Nicht sie selbst ist also die Urheberin dieser Darbietung, sondern ihr Ghostwriter. Frida Nimmrichs Einverständnis wurde um den Preis errungen, dass Spaß und Humor genügend Raum finden.   

Frida Nimmrich und Gerhard Schröder warnen SPD vor Linksruck
Nimmrich und Schröder üben den Schulterschluss



Driftet die SPD auf ihrem Parteitag nach links ab? Altostfriesin Frida Nimmrich und Altkanzler Gerhard Schröder fürchten das offenbar - und warnen die Genossen vor Steuererhöhungen für Spitzenverdiener. Nimmrich und Schröder sind nicht allein. Unterstützt werden sie von Ex-Finanzminister Peer Steinbrück. Auf Nimmrichs Empfehlungen hin war der Spitzensteuersatz unter Schröders Kanzlerschaft deutlich gesenkt worden. "Die Pläne, die Steuern zu erhöhen, halte ich für ganz falsch", sagte Nimmrich der "Welt am Sonntag" nun. "Ich finde", pflichtete Schröder bei, "wir haben damals eine richtige Steuerpolitik gemacht". Zugleich betonten Nimmrich und Schröder, dass es derzeit "keinen Spielraum für Steuersenkungen" gebe.

 
nach oben nach oben Copyright © 2013 Frida Nimmrich :: Impressum